Leitbild des Werkhof Ost                                                         

Der Werkhof Ost ist eine Arbeits- und Begegnungsstätte mit dem Ziel, Menschen persönliche und berufliche Perspektiven zu eröffnen.

Wir arbeiten ganzheitlich lebensweltorientiert. Unseren PartnerInnen und KundInnen begegnen wir mit Achtung und Respekt. Wir fördern Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, sowie ihre Sozialkompetenz.

Wir arbeiten kooperativ mit Menschen und Organisationen, Behörden und Betrieben.

Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein und bieten alternative Arbeitsformen und Begegnungsräume.

Im Werkhof Ost werden vor Allem Menschen mit schweren und schwersten Vermittlungshemmnissen betreut. Diese Menschen sind beim Jobcenter Ostalbkreis im Bezug von Hilfen nach dem SGB II und ihre vollständige Integration auf den 1. Arbeitsmarkt ist auch längerfristig eher unwahrscheinlich. Durch die Bearbeitung der individuellen Vermittlungshemmnisse und die Heranführung an eine geregelte Tagesstruktur ist es aber möglich diese Menschen wenigstens in Teilzeit zu beschäftigen. Durch die Vermittlung in Praktika Stellen und die sozialpädagogische Unterstützung während der Praktika Zeiten kann versucht werden die Menschen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Durch den ständigen Kontakt und die Arbeit mit den Mitarbeitern des Werkhof Ost und der Dokumentation der jeweiligen Entwicklungsschritte können individuelle Prognosen erbracht werden und den teilnehmenden Menschen stets aktuelle, verbesserte Hilfen angeboten werden.

Das vorliegende Konzept wurde im Werkhof Ost bereits erprobt und wird laufend verbessert, durch die langjährige Arbeit mit Langzeitarbeitslosen in Arbeitsgelegenheiten. Durch die Neuausrichtung des Konzepts im Rahmen der Zertifizierung 2014 ist es zunehmend gelungen Arbeitspraktika und bessere sozialpädagogische Unterstützung in das Konzept einfließen zu lassen.

Leitbild des Familien- und Nachbarschaftszentrums

Das Familien- und Nachbarschaftszentrum wurde als Projekt 1996 begonnen. Initiatoren waren die Katholische Arbeitnehmerbewegung, die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul und die Stadt Schwäbisch Gmünd. Ziel war es, für die neuen Bewohner der ehemaligen Housing-Area eine soziale Infrastruktur zu entwickeln.

Als Arbeitsgrundlage dienten zu Beginn die Methoden der Gemeinwesenarbeit mit Ressourcen- und Bedarfsorientierung, Empowerment und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Herausforderungen des FuN lagen damals vor allem darin, "Brücken" zwischen den Menschen zu bauen, die aus allen Teilen der Welt auf dem Hardt eine neue Heimat suchten. Durch das FuN sollten Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammengeführt, bei Alltagsproblemen unterstützt und auf ihrem Integrationsweg begleitet werden. Dabei sollten die Menschen Akteure ihrer eigenen Bedürfnisse und Interessen werden. Ein weiterer Schwerpunkt war der Aufbau von vielfältigen Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen, wie z.B. der große Runde Tisch Hardt.

 

Ab 2010 rückte der Sozialraum in den Mittelpunkt und die Arbeit erfuhr eine neue, inhaltliche Ausrichtung. Der Fokus lag nicht länger nur auf der Unterstützung von Migrantenfamilien und sozial Benachteiligten im Wohngebiet Hardt-Nord, sondern erweiterte sich auf die Gestaltung des Lebensraumes aller Bewohner auf dem ganzen Hardt. Weitere Kooperationsstrukturen entstanden. So ist das FuN eingebunden in den Bürgerverein Starkes Hardt, in die Stadtteilarbeit der Stadt Schwäbisch Gmünd und in das Bildungs- und Familienzentrum BiKiFa, zu dem sich 2014 die Grundschule Hardt, der Kindergarten St. Elisabeth und das FuN zusammengeschlossen haben.

 

In den letzten 20 Jahren hat das FuN dazu beigetragen, das Hardt von einem Durchgangsstadtteil zu einem Heimatstadtteil weiter zu entwickeln. Zusammen mit den Kooperationspartnern wurden neue Ideen umgesetzt, Bewährtes fortgeführt und so das Quartier positiv umgestaltet.

Diese erfolgreichen Methoden sollen in Zukunft auch auf die Arbeit mit Senioren übertragen werden, denn die demografische Entwicklung lässt diese mehr und mehr zu einem neuen Schwerpunkt heranreifen.

Vereinssatzung
Satzung Verein JuFuN e.V..pdf
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